

Bio ist bei uns nicht nur ein Trend.
Seit den Siebzigerjahren wirken wir mit dazumal eher unüblichen, der Moderne scheinbar widersprechenden Ideen mit Pioniergeist.
Über 30 verschiedene Rebsorten beobachten wir auf unseren Versuchsflächen
bezüglich ihrer Qualitäten zur Weinherstellung. Das Traubengut
der besten Reben keltern wir zu unseren eigenständigen, edlen Tropfen.
Seit mehreren Jahrzehnten schon setzen wir uns zusammen mit unserem Partnerbetrieb
Wynegg als Pionierbetriebe intensiv mit pilzwiderstandsfähigen
Rebsorten (PIWI) auseinander.
Das Spritzen reduzierten wir schnell auf das absolute Minimum und stellten bald auf biologische Mittel um. Wir versuchten uns auch mit homöpathischen Mitteln, was uns an exponierten Lagen mit erhöhtem Pilzdruck immer wieder Einbussen bescherte und statt des Ertrags die Kritik der Kollegen eintrug.
Mit viel Handarbeit im Rebberg verhindern wir unnötige CO2-Emissionen und Bodenbelastungen.Schon früh fuhren wir breit bereifte Traktoren. Wir reduzieren das Arbeiten mit Maschinen so weit wie möglich (Spritzen, Köpfen, Mulchen und Mähen) . Wir verzichten auf Laub-, Schneid- und Erntemaschinen und viele mehr. Das können und wollen wir uns als Familienbetrieb der Umwelt zu liebe leisten.
Dauerbegrünung in unseren Rebbergen stiess auf Unverständnis. Heute überzeugt ein vielfältiger Bestand von Pflanzen und unzähligen Kleintieren, der sich mit den Jahren etablieren konnte. Mit gezieltem Eingriff fördern wir das Artengleichgewicht. Schafe unseres Partnerbetriebs Wynegg geniessen das Grasen unter den Reben, beglücken sie mit natürlichem Stickstoff.
Der Nährstoffhaushalt wird ergänzt durch Gründüngung und die Rückführung von pflanzlichen Rohstoffen. Bei uns schliesst sich der Kreislauf.
Heute ist biologischer Landbau Selbstverständlichkeit. Auch wir produzieren nach den Richtlinien der Vereinigung Schweizer Biolandbau-Organisationen VSBLO und werden regelmässig von der unabhängigen Instanz bio.inspecta geprüft und zertifiziert (download aktuelles Zertifikat). Betriebsnummer bi-Nr. 798.